Ö1

Journal-Panorama

Ernährung KlimaschutzWas hat Ernährung mit Klimaschutz zu tun? Ein Streifzug durch die Welt des Novel Food; Gestaltung: Cornelia Krebs Derzeit wird viel über sogenannte alternative Nahrungsmittel gesprochen. Glaubt man Expert/innen, werden diese meist besonders energieschonend hergestellten und nährstoffreichen Lebensmittel auch im wörtlichen Sinn schon bald in aller Munde sein. Mit Pestiziden behandelte Monokulturen belasten die Böden, das Wassersystem und die Artenvielfalt. Die industrielle Fleischproduktion, inklusive abgeholzter Wälder für Weide- und Futterflächen, tut ihr übriges. Weltweit bestehen 75 Prozent unserer Nahrung aus nur 12 Pflanzen- und fünf Tierarten. Dabei gäbe es bis zu 50.000 essbare Pflanzen, die die Natur zur Verfügung stellt - und zahlreiche Insekten, wie etwa Mehlwürmer, Heuschrecken, Bienenlarven und allerlei Käfer. Schon jetzt verspeisen etwa zwei Milliarden Menschen regelmäßig Insekten. Was werden wir also in Zukunft essen? Und wo bleibt bei aller Vernunft der Genuss?
Montag 18:25 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

kreislaufwirtschaftModeration: Andre Zantow Kreislaufwirtschaft in Frankreich Kein Müll ist das Ziel Von Suzanne Krause Macrons Öko-Bilanz Was tut Frankreichs Präsident für den Klimaerhalt? Gespräch mit Jürgen König Derzeit durchläuft das Kreislaufwirtschaftsgesetz den parlamentarischen Weg in Frankreich. Die Regierung will damit weltweit eine Vorreiterrolle einnehmen, was Abfallvermeidung und Weiternutzung von Produkten angeht.
Montag 18:30 Uhr

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HR1

hr1-Lounge in Concert

leonard cohenLeonard Cohen und Bruce Hornsby Moderation: Marion Kuchenny Die erste Stunde der hr1 Lounge in Concert ist Leonard Cohen gewidmet, dem großen brummigen Charmeur des Pop. Die zweite Stunde widmen wir Bruce Hornsby und seiner Band The Range.
Montag 19:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

draculaDracula (1/4) Von Bram Stoker Der Klassiker von Bram Stoker Übersetzung aus dem Englischen: Hubert von Bechtolsheim Bearbeitung: Nick McCarty Mina: Katharina Palm Lucy: Daniela Hoffmann Jonathan: Lutz Herkenrath Seward: Matthias Haase Quincey: Christoph Zapatka Dracula: Martin Reinke Vampire: Nina Danzeisen, Barbara Hintzen und Mechthild Großmann Renfield: Thomas Piper Mrs. Westenra: Luitgard Im Agnes: Angelika Bartsch Oberin: Christa Strobel Novizin: Abak Safaei-Rad Männer: Wolfgang Forester Frauen: Marianne Rogée und Anja Niederfahrenhorst Swales: Alois Garg Alter: Aljoscha Sebald Steuermann: Hans-Peter Deppe Johnson: Steve Karier Pearce: Josef Tratnik Matrose: Simon Roden Billington: Jürg Löw Pensniff: Frank Jungermann Hawkins: Ernst August Schepmann Kapitän der Demeter: Reinhard Schulat Arthur: Thomas Lang Van Helsing: Gottfried John Kutscher: Hans Faber Zeitungsjunge: Ramin Safaei-Rad Charlie: Daniel Brühl Schwester: Katy Karrenbauer Gazette / Stationsansagen: Matthias Leja Adams: Volker Niederfahrenhorst Arthur: Thomas Lang Bloxham: Christian Korp Kapitän der Katharina: Matthias Ponnier Schiffsagent: Karlheinz Tafel Regie: Annette Kurth Anschließend: WDR 3 Foyer
Montag 19:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

pressefreiheitHandbuch Pressefreiheit Ein praktischer Ratgeber für unabhängigen Journalismus Von Johanna Tirnthal und Philipp Landauer "Wir wollen eine Medienlandschaft ähnlich wie der Orbán aufbauen" sagt Heinz-Christian Strache von der österreichischen FPÖ im berühmten Ibiza-Video und nimmt sich dabei ein Vorbild an Ungarn und Victor Orbáns Umgang mit der Pressefreiheit. Die deutschen Medien, die das Video veröffentlichten, wurden seitdem mehrfach angezeigt und verklagt. Was nicht passt, soll nicht veröffentlicht werden - damit sehen sich Journalistinnen und Journalisten vermehrt auch in Deutschland und Österreich konfrontiert. In Österreich versuchte die mitregierende FPÖ, Einfluss auf Institutionen wie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu nehmen. Notfalls sollten dafür auch Gesetze passend gemacht werden. In Deutschland ist die Zahl der tätlichen Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten auf mindestens 22 Fälle gestiegen. 2017 waren es 16, geht aus dem Jahresbericht 2018 von ,Reporter ohne Grenzen" hervor. Zu Gewalt kam es vor allem am Rande rechtspopulistischer Veranstaltungen und Kundgebungen. Wie können Journalistinnen und Journalisten dem trotzen? Das Handbuch Pressefreiheit versammelt aktuelle Erfahrungen und Ratschläge.
Montag 19:30 Uhr

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Ö1

On stage

bill frisellVerträumte Griffbrett-Monologe von Bill Frisell. Gestaltung: Jörg Duit Enschleunigt, reflexiv, versponnen: So wird der berühmte, Bluegrass- und Country-getönte Americana-Sound von Gitarrist Bill Frisell immer wieder beschrieben. Ein Sound, mit dem der 1951 in Baltimore geborene Musiker eine unverwechselbare musikalische Signatur entwickelt hat, und dank dem er zu einem der bedeutendsten Gitarristen des Gegenwartsjazz avanciert ist. Frisell hat von John Zorns "Naked City", über die Band mit Saxofonist Joe Lovano und Schlagzeuger Paul Motian bis hin zum eigenen Trio und dem "858 Quartet" immer wieder in bedeutenden Ensembles gearbeitet, am 16. November 2018 stellte er sich im Rahmen des von Paul Zauner kuratierten Jazz-Zyklus im Brucknerhaus Linz in kleinstmöglicher Besetzung dem Publikum: solo. Frisell intonierte neben Eigenkompositionen und Standards auch Stücke von John McLaughlin, John Lennon, Filmmusik-Komponist John Barry und dem malischen Sänger-Gitarristen Boubacar Traoré. Und er übertrug all jene Vorlagen auf höchst musikalische Weise in seine so persönliche, intime, mitunter Loop-unterstützte Klangwelt. Ein großer Abend im Brucknerhaus Linz!
Montag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

In Concert

jens friebeFestival Pop-Kultur Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin Aufzeichnung vom 21.08.2019 21 Downbeat feat. Jens Friebe "Der Ring. Eine Pop-Oper nach Richard Wagner" Moderation: Christoph Reimann Ein Statement für Vielfalt
Montag 20:03 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

ErbschaftsteuerDie Milliarden der kalten Hand Zeit für eine neue Debatte über die Erbschaftsteuer Von Heiner Wember und Frank Christian Starke Zur Zeit wechseln so große Vermögenswerte den Besitzer, wie noch nie: rund 400 Milliarden Euro pro Jahr, durch Erbschaften. Besteuert wird das kaum, legale Tricks sorgen obendrein dafür, dass die Allgemeinheit leer ausgeht. Ist das gerecht? Das Erbe der Wirtschaftswunder-Generation geht an die Kinder und Enkelkinder über. Wer Glück mit seinen Eltern hatte, bekommt in der Regel nicht nur eine bessere Ausbildung, sondern erbt auch noch teils enorme Summen - ohne einen Handschlag dafür zu tun. Und wird vom Finanzamt nicht groß behelligt. Die, die nichts erben und das Geld mit Arbeit verdienen müssen, zahlen etwa die Hälfte davon an Steuern und Sozialabgaben. Und blicken skeptisch auf ihre Altersvorsorge. Politiker meiden das Thema wie der Teufel das Weihwasser. Denn wer eine echte Erbschaftsteuer fordert, schießt sich selber ab. Sie ist extrem unpopulär. Warum ist das so? Und wie könnte eine gerechte Erbschaftsteuer aussehen? Weit mehr als eine Neiddebatte - es ist höchste Zeit, um über Geld zu reden. Aufnahme des WDR 2019
Montag 20:04 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

matt simonsDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Matt Simons Der Singer-Songwriter aus Brooklyn ist zuhause in den USA noch nicht ganz so erfolgreich wie in Europa - dafür hat er aber hier mit "Catch Release" einen riesigen Hit gehabt, der sogar in einer Deephouse-Version Erfolg hatte. Wir haben für Sie den Mitschnitt seines Konzerts beim NDR 2 Soundcheck Festival 2016 in Göttingen.
Montag 20:05 Uhr

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Bayern 2

Theo.Logik

Zwölf StämmeKulte und Populismus: Die Sehnsucht nach einfachen Antworten "Ich kann am Telefon nicht reden ..." Ein Vater steigt aus einer religiösen Gemeinschaft aus, seine Familie nicht. Von Markus Kaiser "Sektenkinder" - "Sekteneltern"? Wenn Menschen sich aus Kulten lösen, in denen sie großgeworden sind. Von Friederike Wipfler Das Spiel mit der Sehnsucht nach dem Einfachen - Populismus als Instrument des Machterhalts. Interview mit Nikolaus Kowall, Professor für Makroökonomie Religiöser Populismus auf dem Vormarsch? Die Sehnsucht nach eindeutigen Antworten und einfachen Wahrheiten. Von Antje Dechert Männer in Zeiten des Populismus. Ein Rollenbild im Rutschen? Von Irene Esmann Moderation: Friederike Weede Es war ein Skandal, als 2013 das Jugendamt die Kinder von Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft "Zwölf Stämme" im Landkreis Donau-Ries in Obhut nahm oder als Anhängern der Gemeinschaft "Neue Gruppe der Weltdiener" im mittelfränkischen Lonnerstadt das Sorgerecht für die eigenen Kinder entzogen wurde. Der Ausstieg aus einer religiösen Gemeinschaft kann schwierig sein. Und noch viel schwieriger, wenn das Brechen mit dem Kult auch den Bruch mit der eigenen Familie bedeutet. Wie schaffen Menschen es, sich aus dem Gefüge von Angst und Verpflichtung zu lösen, die in einer Kult-Gemeinschaft aufgewachsen sind? Was passiert mit "Aussteigern", deren Familien weiterhin einer bestimmten Gruppe, Gemeinschaft, Kirche, Sekte angehören? In Theo.Logik kommen Betroffene zu Wort, aber auch Experten, die die Geschichten solcher Aussteiger wissenschaftlich untersucht haben. Außerdem geht es in Theo.Logik um den anhaltenden Erfolg des Populismus. Der gewinnt gerade nicht nur in der Politik an Einfluss, er ist auch unter Religionen ein weit verbreitetes Phänomen. Theo.Logik fragt nach dem Grund: Geht es um Angst, um Vorurteile - oder die schlichte Sehnsucht nach einfachen Antworten?
Montag 21:05 Uhr

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MDR KULTUR

Das letzte Bier war schlecht

radio tatortVon Ben Safier ARD Radio Tatort (Ursendung) Im Bremer Viertel geht es oft bis in die Morgenstunden feuchtfröhlich zu. Was dazu gehört: Alkohol, Musik, Exzesse, Liebe und Tanzen. Was leider auch dazugehört: Drogen, Streitereien, Schlägereien und Hausverbote. Was aber nicht dazu gehört: Ein toter Türsteher im Hinterhof der Kneipe an einem Sonntagvormittag. Für die junge Kommissarin Yelda Üncan beginnt mit dem Fund der Leiche ein komplizierter Fall, der zwischen einer Verkettung unglücklicher Ereignisse und einer Verschwörung à la "Mord im Orientexpress" bis zum Schluss ungeklärt bleibt. Doch neben dem Fall gibt es noch eine weitere Herausforderung für sie: Ihr neuer Kollege Jonathan Brooks - ein Brite Mitte dreißig, der zu einem Erfahrungsaustausch aus London nach Bremen gekommen ist, um bei der hiesigen Kripo zu hospitieren. Klingt komisch? Ist es auch. Jonathan hält sich für schlauer als seine Bremer Kollegin und - ganz zu ihrem Leidwesen - auch für witziger als alle anderen. Doch damit nicht genug. Der einzelgängerische Brite hat seine ganz spezielle Methode, Fälle zu lösen: Er hört einfach nur. Klingt komisch? Vielleicht. Aber vielleicht können beide den Fall ja auch auf diese Weise lösen? Und die Frage nach Jonathans eigentlichem Motiv, nach Bremen zu kommen, beschäftigt Yelda zusehends. Ben-Alexander Safier, geboren 1995 in Bremen, ist Autor und Journalist. Neben seiner Leidenschaft Geschichten zu erzählen, ob wahre, fiktive oder witzige, hatte er schon von früh an ein großes Interesse an neuen Medien. Neben dem jungen crossmedialem Programm "Bremen NEXT" ist er als Autor für das Satire Format von funk "WUMMS" tätig. Als Co-Autor schrieb er den Kinofilm "Berlin, Berlin" (voraussichtliche V.Ö. 2019). Wenn er nicht gerade Geschichten erzählt, ist er leidenschaftlicher Musiker und bespielt mit verschiedenen Bands die Bühnen des Landes. Regie: Janine Lüttmann Komponist: Andreas Koslik Produktion: Radio Bremen 2019 Sprecher: Aysima Ergün - Yelda Üncan, Kommissarin Timo Weisschnur - Johnathan Brooks, Austausch-Ermittler Martin Engler - Frank Fehrenfeld, Barkeeper Mirco Kreibich - Leonhard, Barkeeper Effi Rabsilber - Farina Storks u. v. a.
Montag 22:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

lutz hübnerFuror Von Lutz Hübner und Sarah Nemitz Regie: Stefan Kanis Mit: Felix Goeser, Anja Schneider, BoEidar Kocevski Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 53"14 (Ursendung) Bürgermeister-Kandidat Braubach hat ohne Schuld einen jungen Mann angefahren. Als er vom Cousin des Opfers erpresst wird, beginnt ein gnadenloser Schlagabtausch, der schnell zu eskalieren droht. Der Bürgermeisterkandidat Heiko Braubach fährt im Bahnhofsviertel einen jungen Mann an, der ihm unter Drogeneinfluss vor das Auto springt. Schuld trifft ihn nicht. Und dennoch besucht er die alleinstehende Mutter des Jungen, der für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Er will ihr Hilfe anbieten für ihren Sohn Enno - vielleicht aus Gutherzigkeit, vielleicht auch, weil er negative Schlagzeilen fürchtet. Doch plötzlich taucht Jerome auf, Ennos Cousin. Für ihn ist klar: Braubach will nur sein Image retten. Und so wittert der Underdog seine Chance und erpresst Braubach nach allen Regeln der Kunst. Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie sowie einer Ausbildung zum Schauspieler arbeitet er seit 1996 freiberuflich als Dramatiker und Librettist. Sarah Nemitz stammt aus dem Rheinland, wo sie Tanz, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studierte. Seit 2001 verbindet die beiden eine enge und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit: Sie sind zurzeit Deutschlands meistgespielte zeitgenössische Theaterautoren. Ihre Stücke sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und werden auf der ganzen Welt gespielt, u.a.: "Frau Müller muss weg", "Die Firma dankt" und "Richtfest". Furor
Montag 22:03 Uhr

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SWR2

SWR2 JetztMusik

udo jürgensHier ruht (e)in Gott: Über das Ende und Nachleben von Berio, Boulez & Co.(2/3) Von Werner Klüppelholz Der Tod: Wie der eine noch kurz vorm Koma übers Honorar verhandelt, der andere nach dem Pedal einer imaginären Harfe sucht und ein Dritter spricht "Jetzt fängt eine neue Zeit an." Das Grab: unterm Hauptwerk, in der Luft, neben Udo Jürgens. Die Kompositionen: welche sich halten und welche nicht. Posthume Spuren: von der Brezel bis zum Kleinplaneten. All das in einer 3-teiligen Sendereihe über Berio, Boulez, Henze, Kagel, Ligeti, Stockhausen; zum Totengedenken im traurigen Monat November (doch nicht ohne Heiterkeit). (Teil 3, Montag, 25. November, 23.03 Uhr)
Montag 23:03 Uhr

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